Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für die Erstellung, Überarbeitung und Pflege von Websites.
Wichtiger Hinweis
Diese Bedingungen sind ein branchenüblicher Entwurf und noch nicht anwaltlich geprüft. Vor dem Livegang sollten sie von einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt durchgesehen werden — insbesondere im Hinblick auf das Widerrufsrecht bei Verträgen mit Verbrauchern (§§ 355 ff. BGB) und die Abgrenzung zwischen Werk- und Dienstvertrag.
§1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Erstellung, Überarbeitung und Pflege von Websites zwischen ELONIX, Inhaber Elias Günter (nachfolgend „Auftragnehmer“), und dem Auftraggeber. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur wirksam, wenn der Auftragnehmer ihnen in Textform zustimmt.
§2 Angebot und Vertragsschluss
Unverbindlich erstellte Entwürfe stellen kein Angebot im Rechtssinne dar und begründen keinen Anspruch auf Nutzung. Ein Vertrag kommt erst durch eine in Textform erteilte Auftragsbestätigung oder durch beiderseitige Unterzeichnung eines Angebots zustande. Angebote sind, sofern nicht anders angegeben, 30 Tage gültig.
§3 Leistungsumfang
Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem Angebot. Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen — etwa Texterstellung, Fotografie, laufende Betreuung oder Suchmaschinenoptimierung — sind nicht Vertragsbestandteil. Der Auftragnehmer erbringt keine Rechtsberatung; die Erstellung von Impressum, Datenschutzerklärung und AGB erfolgt nach bestem Wissen, ersetzt jedoch keine anwaltliche Prüfung.
§4 Mitwirkung des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt die benötigten Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Daten) rechtzeitig und in verwendbarer Form bereit und benennt einen Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis. Verzögerungen durch fehlende Zuarbeit verlängern vereinbarte Fristen angemessen.
§5 Nutzungsrechte
Mit vollständiger Bezahlung überträgt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte Recht zur Nutzung der erstellten Website. Der Auftraggeber erhält sämtliche Quelldateien und ist berechtigt, diese selbst oder durch Dritte zu ändern und weiterzuentwickeln. Eine Bindung an den Auftragnehmer besteht nicht.
Der Auftragnehmer darf die erstellte Website nach Fertigstellung als Referenz nennen und abbilden, sofern der Auftraggeber dem nicht in Textform widerspricht.
§6 Verantwortung für Inhalte
Der Auftraggeber versichert, dass er über die erforderlichen Rechte an den von ihm bereitgestellten Inhalten verfügt. Für die inhaltliche Richtigkeit und rechtliche Zulässigkeit dieser Inhalte ist der Auftraggeber verantwortlich; er stellt den Auftragnehmer insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
§7 Vergütung
Es gilt der im Angebot vereinbarte Festpreis zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt. Bei Projekten mit längerer Laufzeit kann eine Anzahlung vereinbart werden. Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Zugang zur Zahlung fällig. Kosten Dritter — etwa für Domain, Hosting oder Bildlizenzen — werden gesondert ausgewiesen.
§8 Abnahme
Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer die Website zur Abnahme bereit. Der Auftraggeber prüft sie innerhalb von 14 Tagen und teilt Mängel in Textform mit. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, gilt die Leistung als abgenommen. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
§9 Pflege und Laufzeiten
Eine laufende Betreuung wird gesondert vereinbart. Pflegeverträge laufen, sofern nichts anderes bestimmt ist, auf unbestimmte Zeit und können von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden. Eine Mindestlaufzeit besteht nicht.
§10 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, sind Erfüllungsort und Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: August 2026